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Montag, 3. Mai 2010

66 Letters - Wer knackt den Code?

So,
hab mich nun wirklich länger mit dem Notenblatt und möglich Kodierungstechniken befasst.
Werde jetzt einfach mal meine Ansätze posten, auch wenn sie bisher zu rein gar nichts geführt haben.
Alles ohne Gewähr, da ich weder in Sachen Noten, noch in Sachen Kryptologie besonders ausgeprägte Fähigkeiten aufweisen kann  ;)

Exemplarische Auflösung der veränderten Noten der ersten drei Takte:
G-F-G-F     G-F-G-F     G-E-G-E     G-E-G-E
C      G      E    CIS  
F-D-F-D     F-D-F-D
E-D-E-D     E-H-E-H
                                

Ansätze:

1. Die Noten der markierten Notenblöcke werden durch den Tonnamen ersetzt. Dann bekommt man theoretisch 110 Buchstaben (allerdings beschränkt auf C,D,E,F,G,A,H,B)
Problem: Es kommen auch erhöhte oder verminderte Noten vor, z.B. "Cis", "Gis". Ausserdem scheint die Anzahl der zur verfügung stehenden Buchstaben bei einer Nachrichtenlänge von 110 Zeichen etwas beschränkend.

2. Ein Doppelbalken bedeutet, dass es sich um 16tel Noten handelt. Ein Einzelbalken wiederum stellt eine Verbindung von Achtelnoten her. Theoretisch könnte man das Ausfüllen der Zwischenräume ja als musikalische Änderung sehen in dem Sinne, dass die 16tel zu 8tel Noten gemacht werden.
Allerdings wird nach meinem Verständnis dadurch die Notation fehlerhaft, weil die Takte unvollständig werden.
Vielleicht weist das aber auf irgendwas hin, bzw. man kann durch die geänderten Zahlenwerte etwas produzieren?

3. Lediglich in der 2. Zeile (Takt 94 - 96) wurde gar nichts markiert. Vielleicht ein Hinweis, diese genauer zu untersuchen? Allerdings gibt es in diesen Takten auch keinerlei Noten-Balken, bei denen eine Markierung möglich gewesen wäre. Hier steht das "ca - lan - do" (Anweisung zum gleichzeitigen Vermindern von Tempo und Tonstärke)

Hm, den Rest meiner Ideen kann ich nichtmal selber erklären.
Wo ist eigentlich das "raffinierte Kaninchen" wenn mal es mal braucht?

Vielleicht hat ja jemand von Euch heute einen Geistesblitz, oder ein Krypto-Experte tauch aus dem Nichts auf. Denn auch wenn es gerade erst losgeht, würde ich gerne etwas vorran kommen und mal was handfestes herausfinden.

Donnerstag, 29. April 2010

66Letters - Nachbearbeitete Noten?


Nach Hinweisen im ARG Forum hab ich mir die Notenblätter mal angesehen. Man sieht, dass dort mit Photoshop etwas drüber gelegt wurde.

Nur was will man uns damit sagen? Es bleibt spannend :)


Update:

Habe jetzt mal das Notenblatt von der 66 Letter Website mit den Noten verglichen, die hier gepostet wurden: http://kreusch-sheet-music.net/noten/KSM_Wolfgang_AmadeusMozart_Klavierson_0-KV310_46047.pdf


Dort zeigen sich ein paar Unterschiede:
  • Die Zahlen über bzw. unter den Noten sind teilweise anders, teilweise aber auch gleich.
  • In der ersten Reihe sind die "Fähnchen"  von ein paar Noten anders.
 Ich kann bisher nur noch nicht einschätzen, ob diese bewusst verändert wurden, oder ob diese Art der Variation vielleicht ganz normal ist, bei unterschiedlichen "Ausgaben" von Noten.

Aufgrund des Fundes der Orginalnoten können wir sicher davon ausgehen, dass die oben genannten Ansätze nicht von Relevanz sind!